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Das Jungvolk erfordert unsere volle Aufmerksamkeit

Frühreife Hühnerrassen aus Märzbruten haben mit dem Legen bereits begonnen. Gewissen schlechten Gewohnheiten der Junghennen sollte vorgebeugt werden. Obschon unsere Rassen domestiziert sind, haben die Hühner bei der Eiablage ihr ursprüngliches Verhalten, den Wildhühnern gleich, beibehalten. Das Huhn braucht für die Eiablage einen ruhigen, etwas versteckten Ort. Wenn wir diesen Ort nicht im Hühnerstall schaffen, wird sich das Huhn einen geeigneten Platz im Auslauf suchen. Das Legenest kann eine gut gearbeitete Kiste aus Holz mit den Massen 30330320 Zentimeter sein, ein Korb mit ähnlichen Massen ist ebenfalls geeignet. Die im Fachhandel angebotenen Legenester sind den Bedürfnissen der Hühner angepasst und eignen sich sehr gut für grössere Bestände

 Je nach Rasse sollte für drei bis vier Hühner ein Nest zur Verfügung gestellt werden. Das Legenest muss vor dem Eintreten der Legereife im Stall an einer eher dunklen Stelle platziert werden. Als Einstreu eignet sich kurz geschnittenes Stroh, Hobelspäne, Hanfstrohhäcksel oder ähnliches Material. In die Einstreu wird ein Gipsei gelegt. Eier, die im Nest bleiben, animieren die jungen Hühner, ihr Ei in das bereitgestellte Nest zu legen. Eier, die aus Versehen im Stall oder im Auslauf verstreut abgelegt wurden, werden sofort eingesammelt und für ein bis zwei Tage in ein Nest gelegt. Wenn wir die Junghühner am Anfang konsequent unterstützen, können wir uns an sauberen, nicht gebrochenen Eiern erfreuen. Die Junghähne sind noch immer von den Junghennen getrennt, und es sollte ihnen ein eigener Stall mit Auslauf zurVerfügung stehen. Die muntere Schar Hähne wird uns sicher nicht nur Freude machen. Je nach Rasse kann die Streitlust recht unterschiedlich ausgeprägt sein. Diese Streitereien sind normal und dienen zur Festsetzung der Rangordnung. Man kann eigentlich nichts dagegen tun. Falsch wäre es, die Hähne in kleine Gruppen zu teilen oder gar einzeln zu halten, ein späteres Zusammenführen der Gruppen wäre mit grossen Rangkämpfen verbunden. Darauf achten muss man, dass alle Hähne ihren Futter- und Tränkeplatz aufsuchen können, und abends müssen sie in den gemeinsamen Stall gebracht werden. Zur Beruhigung der Junghähne können einige erwachsene Hennen beigegeben werden, wobei die Anzahl der Hennen jene der Hähne übertreffenmuss. Bei leichten Rassen aus frühen Bruten müssen nun die Fussringe über den Sporn gestreift werden. Dazu sind eventuell mehrereVersuche notwendig, bis der Ring wirklich über den Sporn zu liegen kommt. Oft ist die Distanz zwischen den Zehen und dem Sporn nicht gross genug, um dem Ring genügend Platz zu geben. Die Folge davon ist ein Einwachsen des Rings, was zu gravierenden Entzündungen dieses Bereiches führen kann. Solche Hähne leiden unter den Schmerzen und werden bei einer Bewertung in der letzten Position ausgeschlossen. Das mehrmalige In-die-Hand-Nehmen der Jungtiere hilft mit, die Tiere an uns zu gewöhnen, und in der Ausstellungsbox zeigen sie sich dem Richter oder der Richterin in ihrer tatsächlichen Form und Anmut. Nun singen sie wieder, die Jungen! Was für die Ohren des Züchters Gesang ist, kann den Nachbarn jedoch stören. Darauf sollte man Rücksicht nehmen, den Tieren aber trotzdem einen geregelten Auslauf bieten. Es genügt, wenn die Tiere ab 8 Uhr den Auslauf benutzen können, am Wochenende kann die Öffnung noch etwas später erfolgen. Solch kleine Gesten machen das Zusammenleben leichter.

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